Unsere tägliche Dyade geht neuerdings durch die Decke!
Geschrieben von Jürgen Engel am .
Ihr Lieben,
zum Wochenende bin ich gerade inspiriert zu teilen, wo wir gerade so unterwegs sind – was uns bewegt und was es mit dem zu tun hat, was wir so tun und in der nächsten Zeit ansteht.
Iris und ich merken seit einiger Zeit, dass in all den Ansätzen die wir seit Jahren lernen und weitergeben – GFK, Living Compassion, IFS – der Kontakt primär über das Sprechen hergestellt wird, über das Denken und Benennen und Sortieren von innen. Das hat seinen tiefen Wert, das bezweifle ich nicht. Und gleichzeitig beschäftigt uns beide eine Frage immer mehr: Was liegt noch im Körper selbst…
Ich dachte, Selbstvertrauen heißt: immer richtig zu liegen
Geschrieben von Iris Bawidamann am .
Du hast wahrscheinlich eine gute Intuition. Kennst sie ganz gut. Hast ein Gespür für Dinge — manchmal weißt du in einer Mikrosekunde, was du willst oder brauchst, bevor du überhaupt angefangen hast nachzudenken.
Und dann kommt der Verstand. Er erklärt dir, warum das gerade vielleicht keine so gute Idee ist. Warum du das besser nochmal überdenken solltest.
Wenn ich ehrlich bin, ist da oft eine ganz konkrete Angst: Was, wenn ich meiner Intuition folge — und es klappt nicht? Dann hätte ich den Beweis gegen mich selbst. Dass ich mir nicht vertrauen kann. Dass ich besser auf den Verstand gehört…
Was passiert wirklich, wenn zwei Menschen gemeinsam meditieren?
Geschrieben von Jürgen Engel am .
Tania Singer hat es gemessen. Die Ergebnisse sind beeindruckend.
Wir beginnen jeden Morgen mit einer Dyade. Iris und ich, inzwischen seit fast 2 Jahren. Und wir sind noch immer täglich überrascht von dem, was sich darin zeigt. Was eine Dyade ist? Zwei Menschen, eine Frage. Jeder darf sprechen, jeder darf hören, ohne zu retten, zu raten oder zu analysieren. Nur ankommen, wahrnehmen, da sein. Das klingt einfach. Und ist gleichzeitig alles andere als banal.
Warum ist die Meditationspraxis eigentlich fast immer eine Solo-Übung?
Tania Singer ist Sozial-Neurowissenschaftlerin, 25 Jahre Med…
Die leise Stimme, die wir zu oft überhören
Geschrieben von Iris Bawidamann am .
Es ist 22:00 Uhr. Irgendwo in mir weiß ich: Jetzt wäre es gut, ins Bett zu gehen. Aber dann schaue ich noch kurz diesen einen Clip — naja, es werden dann meist eher zehn. Meine Tochter ist noch auf der Couch und erzählt mir von ihrem Tag. Vor dem Schlafengehen ist für sie immer schon die liebste Zeit zum Reden. Ach, und der Hund muss ja auch noch raus. Und plötzlich ist es fast Mitternacht.
Ich falle dann leicht ins Mich-Kritisieren. Ich weiß es doch eigentlich besser. Ich habe sogar einen Wecker fürs Schlafengehen gestellt.
Die erste Stimme weiß es schon
Was mic…
