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Warum eine Schokolade in 10.000 Metern meine Sicht auf die Menschlichkeit veränderte

Geschrieben von Iris Bawidamann am .

Es ist noch keine 4 Wochen her. An einem frühen Morgen befand ich mich hoch über den Wolken auf einem internationalen Flug, vorfreudig und noch müde. Neben mir saß ein Mann mittleren Alters, das Gesicht grau und von Falten gezeichnet. Obwohl unsere erste Begegnung höflich war, wurde schnell klar, dass Worte zwischen uns nicht ausreichen würden – wir hatten keine gemeinsame Sprache. So blieb es bei einem freundlichen Lächeln.

Ich lehnte meinen Sitz zurück und schlief sanften Brummen des Flugzeugmotors begleitet, ein. Während die Zeit verstrich und ich in meinen Träumen versunken war, geschah etwas Besonderes.

Als ich aufwachte, bereit, das Flugzeug zu verlassen, deutete mein Sitznachbar mit einem warmen Lächeln auf die Lehne vor mir. Ich folgte seinem Fingerzeig und entdeckte zu meiner Überraschung eine kleine Tafel Schokolade. Während meines Schlafes hatten die Flugbegleiter:innen Schokolade verteilt. Anstatt sie nur für sich zu nehmen, hatte der Mann auch an mich gedacht und die Schokolade für mich aufgehoben.

Ich war verblüfft und berührt zugleich. Ohne Worte, nur durch diese kleine Geste, hatte er mir gezeigt, wie universell das Bedürfnis des Menschen ist, zu geben und beizutragen, selbst in den einfachsten Situationen.

Warum hatte er das getan? Es wäre so einfach gewesen, die Schokolade nur für sich zu nehmen. Aber nein, er hatte gewählt, auch für mich zu sorgen. Nicht aus Pflicht oder Verantwortung, sondern aus einem tiefen, inneren Wunsch heraus, freundlich zu sein und zu beitragen.

Diese flüchtige Begegnung mit einem Fremden, die durch eine einfache Geste der Freundlichkeit definiert wurde, blieb mir im Gedächtnis haften. Die Schokolade liegt immer noch auf meinem Schreibtisch. Sie erinnert mich daran, wie Menschen, trotz kultureller oder sprachlicher Barrieren, durch ihre Handlungen miteinander verbunden sind. Für mich war ein kleines, aber kraftvolles Zeichen dafür, dass Menschen von Natur aus gerne geben und beitragen möchten.

Manchmal braucht es nicht viele Worte oder große Gesten, um zu zeigen, was im Herzen lebt. Es sind die kleinen, unscheinbaren Momente, die uns daran erinnern, wie schön es ist, menschlich zu sein und wie wir, auch ohne Worte, tiefgreifende Verbindungen aufbauen können.

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Die Geschichte habe ich wirklich so erlebt. Beim texten habe ich mit Chat GPT4 zusammengearbeitet, das Bild ist mit DALL.E 3 entstanden.

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