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Ich quäle mich! Aber wieso denn nur?

Foto von Mark Flanders auf Unsplash Ich quäle mich. Er lächelt. Ich gehe. 1 Stunde zuvor: 9 Uhr, der Blick in den Kalender: „Newsletter: Iris“. Autsch, gestern übersehen, dass heute Newsletter dran ist. Zeitdruck. Keine Idee. Sobald ich eine Inspiration habe, kann es losgehen. Wo ist sie, die Inspiration. Ich suche verzweifelt. Frage Kollegen nach Ideen. Forste alle „Internationaler Tag des…“ durch. Spüre nach, was mich gerade beschäftigt. Doch der Kick kommt nicht. Ich weiß genau, wie er sich anfühlt und ich fühle ihn nicht. Da wir im Homeoffice sitzen beobachtet Jürgen meinen Prozess....

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Eine Prise mehr Radikalität, bitte.

Radikal & Gewaltfreie Kommunikation? Wie passt dass denn zusammen. Sehr gut, wie ich finde. Ich denke sogar – GFK ohne Radikalität ist keine richtige GFK. Ist quasi GFK auf Sparflamme. Aber lass uns doch vorne anfangen. Hier und da läuft mir mal das Konzept von „Radical Honesty“ über den Weg, also „Radikale Ehrlichkeit“. Der Kernaspekt von Radical Honesty besteht darin, ehrlich und authentisch zu sein, indem man seine wahren Gedanken, Gefühle und Meinungen ausdrückt, ohne Rücksicht auf soziale Konventionen oder die möglichen Konsequenzen. Es geht...

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„Negative“ Gefühle gibt’s nicht! Oder doch…? 🤔

Gerade gestern hab‘ ich mal wieder einer kleinen Gruppe in Frankfurt das Thema Gefühle und Bedürfnisse näher gebracht. Wie immer sammle ich die Gefühle am Flipchart: Die eher unangenehmen in rot auf einer Seite: müde, traurig, ängstlich, ärgerlich, unsicher u.s.w. Die angenehmen in Grün auf der anderen Seite: glücklich, entspannt, wach, inspiriert u.s.w.Wie meistens kam aus der Gruppe die Bezeichnung „positive“ und „negative“ Gefühle für die beiden Kategorien. Wie immer habe ich erklärt, warum ich sie nicht so nennen möchte. Das bewerten der Gefühle auf...

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Echt jetzt, Askese???

Foto von Etienne Girardet auf Unsplash Die Erkenntnis trifft mich wie ein Blitz. Sofort beginne ich, meine Psyche aufzuräumen. Mit dem Wort und christlichen Konzept der Askese konnte ich nie viel anfangen. Ich sehe Nonnen vor mir, die auf Steinböden knien, den ganzen Tag beten, nur Wasser und Brot zu sich nehmen. Sie dürfen nicht lachen, nicht lebendig sein, es ist kalt. Ich sehe die strenge Mutter Oberin und machtgierige Kirchenoberste. Dann flattert dieser Textausschnitt zu mir (Danke Eva!), mit einer neuen Definition, der „Askese der Zukunft“: „Askese ist...

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