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Geschrieben von Jürgen Engel am .
Whow, was für ein Ritt! Schon immer war unsere Dyadenwoche, das „Awakening to Life Intensive“, die mit Abstand intensivste und auch herausforderndste Erfahrung, die wir anbieten. Und doch haben wir dieses Mal ein Maß an Tiefe und Verbindung erlebt, das selbst unsere kühnsten Erwartungen übertraf.  Ein Faktor war sicherlich die Größe und DiversitƤt der Gruppe: Inklusive Team waren wir 38 Personen und hatten so wieder das gesamte Seminarhaus für uns allein. TeilnehmerInnen kamen aus Deutschland, Ɩsterreich, der Schweiz, Belgien, Slowenien, Frankreich, den USA, Brasilien und Japan. D…
Geschrieben von Jürgen Engel am .
Seit über einer Woche schon war meine Stimmung gedrückt. Nicht fürchterlich, nicht tief im Keller, aber eben auch nicht gut. Die Arbeit war anstrengend und wenig inspirierend, morgens bin ich nicht voller Freude und Energie aufgestanden, und oft war so eine subtile, unterschwellige Trauer und Anspannung wahrnehmbar. Tag für Tag ging das so, ohne dass mir klar wurde, was los ist, und insbesondere ohne dass mir eingefallen wƤre, zu tun, was hilft: innezuhalten und hinzuhƶren… Am Montag war es dann so weit: Morgens (um 09:00 Uhr, zur besten Arbeitszeit) war genug IntensitƤt an Trauer und…
Geschrieben von Iris Bawidamann am .
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich – eher aus Spaß – einen Test zur HochsensibilitƤt gemacht. Das Ergebnis hat mich zunƤchst überrascht, aber dann hat es absolut Sinn gemacht: Ich wurde als überdurchschnittlich hoch eingestuft. Obwohl es keine fachliche Diagnose war und solche ja auch oft als EinschrƤnkung empfunden werden kƶnnen, war dies für mich eine Befreiung. Plƶtzlich ergaben so viele Dinge in meinem Leben Sinn. Ich konnte mir erlauben, empfindsamer zu sein als andere, ohne mich dafür schuldig zu fühlen. GerƤusche, die andere nicht wahrnehmen, Düfte, die nur mir auffallen, Emotio…
Geschrieben von Jürgen Engel am .
ā€žDie einzige Konstante im Universum ist die VerƤnderungā€œ, schrieb Heraklit, der auch als ā€žder weinende Philosophā€œ bezeichnet wird. VerƤnderung ist oft mit Schmerzen und Trauer verbunden, wenn die liebgewonnenen VerhƤltnisse und Gewohnheiten sich wandeln, wenn Erlebtes unwiederbringlich vergangen ist, wenn Beziehungen enden oder geliebte Menschen sterben. Mit dieser Tatsache hadere ich schon, solange ich zurückdenken kann. Ich würde mich als ā€žGewohnheitstierā€œ bezeichnen. Ich mag es, wenn die Dinge mƶglichst so bleiben, wie sie sind. Vorausgesetzt natürlich, dass mir der aktuelle Zustand…