Wir haben uns kurzerhand entschieden, unseren Freund Steven auf Puerto Rico zu besuchen. Zuvor hätten wir die Insel nicht einmal auf einer Karte finden können und hatten keine Ahnung, worauf wir uns einließen. Doch wir wurden angenehm überrascht.
Auf idyllische Karibikstrände, tropische Sonne und Regenwald waren wir zwar „vorbereitet“, aber was wir tatsächlich erleben würden und wie es sich in der Realität anfühlt, konnten wir nicht vorhersehen.
Der Cañón Blanco, der weiße Canyon, ein Tipp von Stevens Freunden auf der Insel, war eine unserer ersten Stationen, die wir früh am...
Innere und äußere Balance
Was ich durch Slacklinen über das Leben gelernt habe – Gedanken und Reflexionen, ausgelöst durch ein HR1-Interview mit mir zum Thema „Leben im Gleichgewicht“
HR1-Interview anhören:
In einer Welt, die niemals stillsteht, wo das Leben oft wie ein Drahtseilakt anmutet, bin ich auf etwas gestoßen, das mir nicht nur ermöglicht, auf einem dünnen Seil zu balancieren, sondern mir auch hilft, meine Mitte zu finden – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Slacklining. Dieses Hobby, das auf den ersten Blick so simpel wirkt, erfordert tatsächlich eine Menge Konzentration...
Ich war auch mal Bassist…
Iris und ich sind seit Wochen mal wieder vom „Aufräum-“ und „Ausmist“ Virus befallen, passt ja gut zum Beginn eines neuen Jahres.
Ich hatte kürzlich in einer Dyade die Einsicht, dass „Weniger mehr ist“, in dem Sinne, dass ich um so weniger Energie verbrauche, je weniger „Dinge“ ich besitze. Und zwar weniger Energie in jeder From von Kraft, Aufwand, Geld, Denkzeit, Platz etc. – Plötzlich war das sehr klar vor mir: ALLES was ich habe (auch die nicht materiellen Dinge) braucht eine Form von Energie. Es nimmt Raum ein, ich muss mich...
Warum eine Schokolade in 10.000 Metern meine Sicht auf die Menschlichkeit veränderte
Es ist noch keine 4 Wochen her. An einem frühen Morgen befand ich mich hoch über den Wolken auf einem internationalen Flug, vorfreudig und noch müde. Neben mir saß ein Mann mittleren Alters, das Gesicht grau und von Falten gezeichnet. Obwohl unsere erste Begegnung höflich war, wurde schnell klar, dass Worte zwischen uns nicht ausreichen würden – wir hatten keine gemeinsame Sprache. So blieb es bei einem freundlichen Lächeln.
Ich lehnte meinen Sitz zurück und schlief sanften Brummen des Flugzeugmotors begleitet, ein. Während die Zeit verstrich und ich in meinen Träumen versunken...