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Autor: Jürgen Engel

Die mutigste Tat deines Lebens…

Als ich kürzlich diesen Comic von Winnie the Pooh entdeckte, musste ich erst einmal innehalten, so sehr hat er mich getroffen. Bis vor einer Weile wäre ich vermutlich eher irritiert gewesen: Das soll das Mutigste sein, was man sagen könnte? „Ich brauche Hilfe“? Doch jetzt hat es mich direkt wieder mit einer Erfahrung verbunden, in der ich die tiefe Relevanz dieser Aussage emotional in mir gespürt habe. Dies war ein entscheidender Moment der Erkenntnis, an den mich der Comic erinnert hat. Oberflächlich betrachtet ist die Erkenntnis vielleicht nicht so spektakulär: Ja, für viele...

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Klassentreffen 2.0

Der eine liebt sie, die anderen hassen sie: Klassentreffen. Meist von Schule, Uni oder Ausbildung, viele Jahre oder auch Jahrzehnte später. Habe ich da überhaupt Lust drauf? fragen sich viele vorab. Wen erkenne ich noch? Wird es peinlich, weil ich mich an Namen nicht erinnere? Erinnert sich überhaupt jemand an mich? Wird es eine Nabelschau, nach dem Motto: „Mein Haus, mein Boot, mein Job, meine Frau …?“ Oder gibt es auch schöne Geschichten und Begegnungen? Viele Emotionen und Hoffnungen, aber auch eine Menge Ängste und Unsicherheiten schwingen da oft mit und können solch ein Treffen zu...

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Was 40 Dyaden in einer Woche mit dir machen

Whow, was für ein Ritt!Schon immer war unsere Dyadenwoche, das „Awakening to Life Intensive“, die mit Abstand intensivste und auch herausforderndste Erfahrung, die wir anbieten. Und doch haben wir dieses Mal ein Maß an Tiefe und Verbindung erlebt, das selbst unsere kühnsten Erwartungen übertraf.  Ein Faktor war sicherlich die Größe und Diversität der Gruppe: Inklusive Team waren wir 38 Personen und hatten so wieder das gesamte Seminarhaus für uns allein. TeilnehmerInnen kamen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Slowenien, Frankreich, den USA,...

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Was ein Dampfkochtopf mit meiner Seelenhygiene zu tun hat…

Seit über einer Woche schon war meine Stimmung gedrückt. Nicht fürchterlich, nicht tief im Keller, aber eben auch nicht gut. Die Arbeit war anstrengend und wenig inspirierend, morgens bin ich nicht voller Freude und Energie aufgestanden, und oft war so eine subtile, unterschwellige Trauer und Anspannung wahrnehmbar. Tag für Tag ging das so, ohne dass mir klar wurde, was los ist, und insbesondere ohne dass mir eingefallen wäre, zu tun, was hilft: innezuhalten und hinzuhören… Am Montag war es dann so weit: Morgens (um 09:00 Uhr, zur besten Arbeitszeit) war genug Intensität an Trauer...

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