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Autor: Iris Bawidamann

Echt jetzt, Askese???

Foto von Etienne Girardet auf Unsplash Die Erkenntnis trifft mich wie ein Blitz. Sofort beginne ich, meine Psyche aufzuräumen. Mit dem Wort und christlichen Konzept der Askese konnte ich nie viel anfangen. Ich sehe Nonnen vor mir, die auf Steinböden knien, den ganzen Tag beten, nur Wasser und Brot zu sich nehmen. Sie dürfen nicht lachen, nicht lebendig sein, es ist kalt. Ich sehe die strenge Mutter Oberin und machtgierige Kirchenoberste. Dann flattert dieser Textausschnitt zu mir (Danke Eva!), mit einer neuen Definition, der “Askese der Zukunft”: “Askese ist...

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Was Disziplin mit Liebe zu tun hat

Von Disziplin wollte ich nie etwas hören. Doch dann traf ich diesen Mann.Disziplin ist beim Bund im Matsch robben, nur weil es jemand sagt. Disziplin ist Dinge tun, die ich nicht will, weil es für irgendwas mal gut sein könnte. Disziplin ist das Gehirn an jemand abgeben, der für mich denkt. NOT FOR ME! Wie viele Diskussionen habe ich dazu als Jugendliche mit Eltern, Lehrer:innen und Wehrdienstlern geführt. Danke an dieser Stelle für eure Geduld ;-). Disziplin ist aber auch, wenn Einsatzkräfte genau wissen, was zu tun ist. Wenn klar ist, wer die Entscheidungen trifft. Wenn ich nicht...

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Der Krieg als Beitrag?!??

Vorgestern durfte ich bei einem Gespräch mit ukrainischen GFK-Trainerinnen dabei sein. Es hat mich tief berührt und neue Perspektiven aufgezeigt. Der Krieg als gute Erfahrung? Die Wahl haben zu kämpfen als Ressource? GFK im absoluten Härtetest, in einem ganzen Land unter den schwierigsten Umständen??? So habe ich das bisher noch nicht gesehen. Die Einladung der Trainerinnen lautete: “Schaut genau hin, was hier passiert, wir glauben, es gibt viel zu lernen von uns.” “Es wurde vorhergesagt, das die Ukraine den Angriffen maximal eine Woche entgegenhalten kann. Zum großen Erstaunen...

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In 5 Minuten pro Tag zu dir selbst finden

Der Job, der Partner, die Kinder, die Eltern, die Anderen… Oft sind alle und alles wichtiger als wir selbst. Als Ergebnis fühlen wir uns angestrengt, müde, genervt, unverbunden. Jaaaa, ein Urlaub wäre gut. Doch nicht immer geht das so einfach, sich komplett aus dem Alltag heraus zu ziehen. Schon vor vielen Jahren habe ich mir über meinen Kalender geschrieben: „1 Jahr Urlaub“. Ich wollte, dass sich jeder Tag wie Urlaub anfühlt. Ich wollte nicht mehr ackern, mich verlieren, auf den Urlaub hin lechzen, mich dann 2 Wochen lang erholen, um dann schon beim Gedanken an die Arbeit wieder...

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