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Unsere tägliche Dyade geht neuerdings durch die Decke!

Geschrieben von Jürgen Engel am .

Ihr Lieben,

zum Wochenende bin ich gerade inspiriert zu teilen, wo wir gerade so unterwegs sind – was uns bewegt und was es mit dem zu tun hat, was wir so tun und in der nächsten Zeit ansteht.

Iris und ich merken seit einiger Zeit, dass in all den Ansätzen die wir seit Jahren lernen und weitergeben – GFK, Living Compassion, IFS – der Kontakt primär über das Sprechen hergestellt wird, über das Denken und Benennen und Sortieren von innen. Das hat seinen tiefen Wert, das bezweifle ich nicht. Und gleichzeitig beschäftigt uns beide eine Frage immer mehr: Was liegt noch im Körper selbst? In seiner Wahrnehmung, seiner Energie, seiner ganz eigenen Intelligenz?

Für mich persönlich hat sich in den letzten Monaten etwas Bemerkenswertes verändert, das ich kaum anders als durch Staunen beschreiben kann. Ich trainiere plötzlich regelmäßig, bis zu dreimal die Woche Gewichte im Fitnessstudio – und zum ersten Mal in meinem Leben fühlt es sich nicht wie notwendiges Übel an, sondern wie echter Genuss an meinem Körpergefühl. Es gibt eine neue Freude an Stoffen auf der Haut, an Farben und Formen in der Kleidung. Sogar beim Essen: Was auf meinem Teller landet, wie viel, wie bewusst – das fühlt sich plötzlich nach Kontakt an und nicht nach Kontrolle. Und die neue „Frisur“ – seit einiger Zeit ohne Haare – ist Ausdruck von etwas das ich kaum anders beschreiben kann als: Freude daran, zu spüren was und wie ich bin.

Was hat das ausgelöst? Ich denke: mehreres zusammen, und ich kann die Fäden nicht sauber trennen. IFS hat meinen Blick auf meine innere Welt nachhaltig verändert. Neue Körperansätze – Atemarbeit, Tanz und Kontaktimprovisation wie Robert Krzisnik sie ins Awakening gebracht hat, und als Paar erstmalig Tantra-Festivals in den Niederlanden und der Schweiz – haben etwas in mir geöffnet das vorher so nicht zugänglich war. Tantra wird ja klassisch primär mit Sexualität assoziiert, was auch ein zentraler Aspekt ist – und gleichzeitig steht hier der Körper und die Wahrnehmung von dessen Existenz und Energie sehr stark im Mittelpunkt. Auf eine Weise, die mich tief berührt hat und nachhaltig wirkt.

Und dann ist da die Wirkung auf das was ich als wertvollstes in meinem Leben erlebe: unsere tägliche Dyade. Nach wie vor praktizieren Iris und ich gemeinsam, mit wenigen Ausnahmen, volle 40 Minuten um 07:30 Uhr. Und was da passiert ist neuerdings… anders.

Ich bin so „da“, so „präsent“ wie sonst eigentlich nur am Ende von langen Retreats. Fast aus dem Stand kann ich in eine Weite von innerem Raum eintreten, die mich regelmäßig an die Grenze dessen bringt, was in Worten überhaupt auszudrücken ist: Zustände von intensivster Präsenz, großer Weite, weit über die Grenze des eigenen Körpers hinaus, und oft von tiefer Stille, Frieden, Glück und Berührtheit. Besonders faszinierend dabei: wie still der Geist und meine Anteile dabei sind. Über lange Strecken kommt einfach kein Gedanke in mein Feld – und das ist kein bisschen langweilig, sondern es macht Platz für neue Feinheiten an Wahrnehmung, die vorher nicht oder kaum zugänglich waren.

Was genau welchen Anteil hat an dieser Öffnung – das kann ich nicht sauber trennen. Die Dyaden selbst, die jahrelange kontinuierliche Praxis, die IFS-Arbeit, die neuen Körpererfahrungen. Vielleicht ist die Frage auch gar nicht so wichtig. Was zählt: Es geht tiefer als je zuvor.

Das Schöne daran: Wir tragen, was uns bewegt, früher oder später immer auch in unsere Angebote hinein. Das Awakening to Life Intensive ab 13. September ist der Raum, in dem das, was ich hier beschreibe, am natürlichsten entstehen kann. Die intensive Dyaden-Praxis dieser Woche öffnet von Natur aus zu genau diesem Kontakt, dieser Präsenz, dieser Stille – und der Körper und die Wahrnehmung des eigenen Innenlebens werden wie immer von Anfang an eingeladen.

Wenn dich das berührt: Im Awakening gibt es noch ausreichend Platz, so dass du auch jetzt noch ganz spontan entscheiden kannst dabei zu sein. Vielleicht magst du dir einfach eine Woche schenken – für deinen Körper und Geist – und dann im September mit neuen Klarheiten, Kraft und Inspiration in den Herbst gehen.

Und weil wir dies mit so vielen Menschen wie möglich teilen möchten: Wenn einzig und allein der Geldbeutel ein Hindernis ist, sprich uns einfach an. Wir vergeben immer wieder auch Stipendienplätze: 👉🏻 Mail an hallo@klarweit.de 👈🏻

Gibt es etwas, das bei dir gerade besonders resoniert? Was sind deine Zugänge zur Präsenz und zum Körper? Ich freue mich auf Rückmeldungen.

Herzlich
Jürgen

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